In der industriellen Bearbeitung, Materialmarkierung, Gravur und Mikrobearbeitung erfreut sich die Lasertechnologie zunehmender Beliebtheit. Faserlaser, CO2-Laser und UV-Laser zeichnen sich durch jeweils einzigartige Eigenschaften aus. Sie unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Funktionsprinzip, Wellenlänge, Anwendungsszenarien sowie Vor- und Nachteilen. Hier finden Sie einige Empfehlungen zu diesen drei Lasertechnologien.
Faserlaser leiten Licht durch Glasfaserkabel, die als Verstärkungsmedium dienen, und werden mit elektrischem Strom gepumpt, um Infrarotlaser mit einer Wellenlänge von etwa 1064 nm zu erzeugen.
Diese Wellenlänge eignet sich gut für eine Vielzahl von Materialien und weist nur minimale Reflexionen auf. Für Materialien wie Holz und Glas ist sie jedoch nicht ideal. Sie eignet sich hervorragend für folgende Materialien:
Edelstahl
Titan
Aluminium
Kupfer
ABS-Kunststoff
Polyethylen ...
Diese Eigenschaften machen Faserlaser äußerst effektiv für Schneid- und Gravuranwendungen mit diesen Metallen und Kunststoffen.
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CO2-Laser verwenden Kohlendioxidgas als Medium und erzeugen Infrarotlaser mit einer Wellenlänge von etwa 10,6 Mikrometern.
Diese Wellenlänge eignet sich besonders zum Gravieren von Materialien wie Papier, Holz, Leder, Gummi und Glas. Es ist auch die erste Wahl zum Schneiden von Acryl und anderen Kunststoffen. Zum Markieren von Metallen sind CO2-Laser allerdings nicht geeignet, da der CO2-Laser von diesen Materialien nicht absorbiert wird.
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UV-Laser arbeiten typischerweise mit Wellenlängen mit hoher Absorptionsrate (ca. 355 nm) zum Markieren von Materialien. Sie erzeugen beim Markieren nur minimale thermische Effekte und werden oft als „Kaltlaser“ bezeichnet. Daher eignen sie sich ideal für Anwendungen, die hohen Kontrast oder minimale Materialschäden erfordern.
Aufgrund ihrer hohen Absorptionsraten eignen sich UV-Laser auch zum Markieren hochreaktiver Materialien wie Gold, Silber und Kupfer.
Kurze Wellenlängen transportieren typischerweise mehr Energie und haben höhere Absorptionsraten als lange Wellenlängen.
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Vergleich von Faser-, CO2- und UV-Lasermarkierungen
Lasertyp | Vorteile | Nachteile |
Faserlaser | Hohe Effizienz, hohe Präzision, geeignet für die Metallmarkierung | Geringer Kontrast zum Markieren auf Materialien mit hoher Reflektivität; nicht geeignet für einige organische Materialien (Holz, Glas, Stoff usw.) |
CO2-Laser | Geeignet für die meisten nichtmetallischen Materialien | Starke Hitzeeinwirkung, anfällig für Verbrennungen und Verformungen |
UV-Laser | Minimale Wärmeeinwirkung, geeignet für feine Markierungen; Geeignet zum Markieren der unterschiedlichsten Materialien; | Der Markierungskontrast auf gewöhnlichen Metallen wie Eisen ist geringer als auf Fasern. Ungeeignet zum Schneiden von Metallen. |
Faserlaser ermöglichen schnelles Markieren auf einer breiten Materialpalette und liefern hervorragenden Kontrast auf Metallen. Sie sind jedoch für transparente Substrate ungeeignet und können die Markieroberfläche beschädigen.
Im Gegensatz dazu bieten UV-Laser einen hervorragenden Kontrast auf Harzmaterialien und gewährleisten gleichzeitig eine beschädigungsfreie Markierung.
CO₂-Laser funktionieren, indem sie die Objekte durch Hitze verbrennen, wodurch sie sich ideal zum Markieren von Holz, Papier, Keramik und sogar transparenten Materialien eignen.
Wie wählt man den geeigneten Laser für verschiedene Industrieanwendungen aus?
Lasermarkierungen – ob mit Faser-, CO₂- oder UV-Lasern – werden branchenübergreifend eingesetzt. Jede Technologie bietet individuelle Vorteile, die auf bestimmte Materialien und Produktionsanforderungen zugeschnitten sind.
Bei der Auswahl zwischen UV-, Faser- und CO₂-Lasern für Ihre Produktionslinie müssen Sie unbedingt den Materialtyp, die gewünschte Markierungsgeschwindigkeit und die allgemeinen Betriebsanforderungen berücksichtigen.
Faserlaser eignen sich mit ihrer hohen Durchschnittsleistung und ihren robusten Markierungsmöglichkeiten ideal für Metalle und industrielle Anwendungen. Sie zeichnen sich durch schnelles, tiefes Gravieren aus und sorgen für langlebige, beständige Markierungen auf Komponenten wie Motorteilen oder Leiterplatten.
CO₂-Laser hingegen arbeiten mit einer längeren Wellenlänge und eignen sich daher gut zum Schneiden und Gravieren nichtmetallischer, organischer Materialien wie Glas, Acryl und Textilien. Diese Fähigkeit macht CO₂-Systeme zu einer beliebten Wahl in der Verpackungs- und Konsumgüterindustrie.
UV-Laser nutzen kurzwelliges Licht für hochpräzise Markierungen auf empfindlichen Substraten wie Kunststoffen, Halbleitern und medizinischen Geräten. Ihre Fähigkeit, ohne hitzebedingte Schäden zu markieren, macht sie besonders wertvoll für Anwendungen, bei denen die Oberflächenintegrität entscheidend ist.
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie den richtigen Laser auswählen, wenden Sie sich bitte an Cloudray: info@cloudray.com
2 Kommentare
Mark Pope
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